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Anna M. Spies auf Facebook

Informationen für Veranstalter und Presse...


 
Presseberichte

Starnberger Merkur (Münchner Merkur) - 21./22. Januar 2012

Wertinger Zeitung - 17. Januar 2012

Mittelbayerische Zeitung - Hemau - 3. November 2011

Münchner Merkur - 3. Juni 2011

Sulzbach- Rosenberger Zeitung - 19. April 2011

Pegnitz-Zeitung - 8. März 2011

Donau Post - 23. Februar 2011

Bayerischer Rundfunk - 26. November 2010 - Ottis Schlachthof

Münchner Merkur - 03. November 2010

Donaukurier Ingolstadt - 27. Oktober 2010

Hallertau-Info - 30. September 2010

Moosburger Zeitung - 24. September 2010

Dingolfing / Reisbach - 20. September 2010

Bayerwald-Echo - 13. Juli 2010

Münchner Merkur - 22. April 2010

Abendzeitung - 22. April 2010

Süddeutsche Zeitung - 20. April 2010

Pressebericht von der Vorpremiere in Dingolfing...

Moosburger Zeitung - 24. September 2010

Bitterbös verpackte Lebensweisheit

Anna M. Spies begeister mehrheitlich weibliches Publikum im Rosenhof

 
Moosburg.

Moosburger Zeitung, Anna M. Spies
Anna Maria Spies Foto:
Eine Frau mit 55 macht Kabarett. Anna-Maria Spies beziehungsweise ihr "alter ego" Marianne Schwinghammer gastierten am Mittwochabend im ausverkauften Rosenhof. Vor mehrheitlich weiblichem Publikum gab es eine Menge bitterbös verpackter Lebensweisheit.

Sie gibt sich als alleinerziehende Oma aus, reicht erst mal eine benutzte Windel zur Entsorgung ins Publikum. Töchterchen, mit 24 Mutter und Schülerin eines Abendgymnasiums, hatte alles nach ihrer Geburtsperformance überorganisiert. Natürlich braucht die Oma genaue Anweisungen - sie selbst hatte ihre drei Kinder ja bei minus 20 Grad auf der Terrasse gewickelt.Für Oma gibt es einiges Neues. Wenn Leon-Noel Jannis-Amadeus auf dem Spielplatz die Schaufel auf den Kopf haut, verstößt das heute gegen Vereinbarungen zwischen Mutter und Kind. Und erst die integrative Kinderhortgruppe. Kein Spießerkind ist, wer statt Mama und Papa Hannah und Ulf als Eltern hat. Da ist die bodenständige Oma beim pädagogischen Brunch mit einem Witz wohl etwas deplatziert. Der handelte von einem Urologen, einem Patienten und dem Onanieren. Ähnlich ergeht es ihr auf einem Wellness-Wochenende in Tirol samt Enkel. Lauter Großkopferte mit Kindern der Kategorie Wohlstandsmüll sind dort anwesend, sie versteht die Welt nicht mehr und beschreibt das herrlich komisch. Eine Verwechslung gibt es beim Diät-Info-Stand: Da auf "Stuhlgang" im Computer "Steak" folgt, wird sie versehentlich gefragt, ob sich dieser klassisch, medium oder blutig präsentiere.

Trotz ihrer 55 Jahre ist die Kabarettistin noch keineswegs ein Fall für die "Senioren-Bravo" alias Apotheken-Umschau. Eine "zweite Chance" - so wie sie das Oma-Sein beschrieb - benötigt sie zwar auch nicht. Aber ein zweiter Auftritt wäre eine feine Sache.

Niko Firnkees